21.01.2026
Pharma Packaging folgt klaren regulatorischen Rahmenbedingungen.
Doch eine Frage entscheidet am Ende über Wirkung und Relevanz:
Hilft die Verpackung wirklich bei der Orientierung?
Gerade im OTC-Bereich stehen Verbraucher:innen und Apotheker:innen vor einer enormen Produktvielfalt.
Die Packungsvorderseite ist dabei oft der erste und wichtigste Orientierungspunkt.
Orientierung für Verbraucher:innen
Viele Kaufentscheidungen in der Apotheke entstehen unter Unsicherheit oder Zeitdruck.
Eine klar visualisierte Indikation auf der Front hilft sofort zu verstehen,
wofür ein Produkt gedacht ist – und wofür nicht.
Das schafft Sicherheit, reduziert Fehlgriffe und stärkt Vertrauen.
Unterstützung für Apotheker:innen
Auch für das Apothekenpersonal ist Packaging ein zentrales Arbeitsmittel:
Eine sichtbare Indikation ersetzt keine Beratung –
aber sie unterstützt sie spürbar.
Beispiel aus der Praxis: Carmenthin
Beim Relaunch von Carmenthin stand genau diese Frage im Fokus:
Wie können wir eine etablierte Marke modernisieren und gleichzeitig die Indikation klarer und schneller erfassbar machen?
Die Lösung lag nicht in weniger Information, sondern in klarerer visueller Führung:
eine präzisere Hierarchie auf der Packungsvorderseite und eine deutlich sichtbare Indikation.
So wird Orientierung geschaffen – für Verbraucher:innen ebenso wie für Apotheker:innen.
💡 Fazit
Pharma Packaging ist mehr als Pflichtdesign.
Es ist ein Orientierungssystem – und damit ein aktiver Teil von Vertrauen, Beratung und Markenwahrnehmung.
Brands are alive.
Auch im Pharma-Bereich.
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